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Denkmalplege

Das Haus ist 1885 erbaut worden und der Zeitepoche des Historismus zuzuordnen. Es befindet sich im nordwestlichen Stadtteil, im Petriviertel, das insgesamt unter Denkmalschutz steht. Aufgrund seiner Größe und seines Erscheinungsbildes, welches im Erdgeschoß in Massivbauweise und in den Obergeschoßen in Fachwerkbauweise errichtet wurde, ist das Wohnhaus für das Straßenbild ein prägendes Gebäude. Direkt vor dem Wohnhaus ist ein breiter Fußweg mit integrierten Parktaschen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Johannestalbach, worüber eine Einfahrtsbrücke zu einem Gewerbegrundstück führt. Das Mehrfamilienwohnhaus liegt an einer Nebenstraße, welche nach ca. 50-100 m unmittelbar über einen Kreisel in die Bundesstraße B 249 einmündet.

Das Mehrfamilienwohnhaus in der Tonbergstraße 7 besteht aus einem dreistöckigen Haupthaus mit Halbwalm, giebelständig zur Straße, mit einer Nord-Südausrichtung, einem westlich angebautem Querbau mit flachgeneigten Satteldach traufständig zur Straße. Östlich des Haupthauses ist eine Einfahrt, die durch zwei ca. 1,50 m hohe Pfeiler begrenzt wird.

Nördlich der Einfahrt befindet sich ein zweistöckiger Seitenanbau mit einem Pultdach mit Vollwalm.

Es ist ein 3 stockiges Gebäude. Im Erdgeschoß wurde es in Massivbauweise und in den Obergeschossen in Fachwerkbauweise errichtet. Das Erdgeschoss ist mit Sichtklinkern verblendet, (Reichsformatsteine 25 mm x 12 mm x 6,5 mm), das im Kreuzverband gemauert wurde. In das Klinkermauerwerk sind Schmuckelemente eingearbeitet, deren rote, gelbe und schwarze Klinkersteine abwechselnd unter den Fenstern in einem farbigen Muster im Binderverband gemauert sind. Die äußere Fensterbank ist im Rollverband schräg gemauert. Über den Fenstern ist ein Fenstersturz als Segmentbogen zur Lastverteilung in den Wandverband eingebunden. Die Segmentbögen werden durch drei unterschiedlich abgesetzte Schlusssteine hervorgehoben.

In der Fachwerkkonstruktion sowie an den Fensterverkleidungen und den Gesimsen der Obergeschosse sind ebenfalls reiche Verzierungen und Schmuckformen sichtbar. Fast alle Fachwerkhölzer des Hauses bestehen aus Nadelholz, bis auf die Schwellen und die stark verzierten Eckständer des Hauses, diese sind aus Eichenholz gefertigt. Durch starke Verwitterung der Holzoberfläche ist keine Oberflächenbearbeitung zu erkennen. Das Haus ist in Stockwerksbauweise abgezimmert worden.

Markant für das Wohnhaus ist, dass es keine wandhohen Streben auf der Südseite (Hauptsichtseite des Hauses) gibt, die das Haus aussteifen. Aussteifende Bauteile, wie Andreaskreuze, gehen nur von der Schwelle bis zum Fensterriegelband. Die Gefache sind mit einem Rauputz versehen. Das Haus besitzt einen Gewölbekeller und ist mit Natursteinen gemauert.

Die Decke über dem Kellergeschoss zum Erdgeschoss ist eine Massivdecke. Zwischen den Wohngeschossen und dem Dachboden sind Holzbalkendecken eingezogen. Die Decken und Wände der Wohnräume sind generell mit einem Lehmputz versehen.

Im Treppenhaus von EG bis zum DG befindet sich eine Vollholztreppe mit Treppenpodesten in jeder Halbetage. Das Holzgeländer besteht aus gedrehten Stäben und einem geformten Handlauf. In den Keller führt eine Sandsteintreppe.

Der zimmermannsmäßig abgebundene Dachstuhl ist mit gebrannten engobierten Dachziegeln eingedeckt.

Zimmerei Koßwig
Matthias Koßwig
Ernst-Abbe-Straße 20
99974 Mühlhausen